Sicher unterwegs
Gut vernetzt für mehr Sicherheit
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Der VRR engagiert sich mit vielfältigen Maßnahmen für die Sicherheit im ÖPNV. Der Verbund setzt sich aktiv dafür ein, dass jeder Fahrgast sicher und ohne Zwischenfälle sein Ziel erreicht. Alle Nahverkehrskunden sollen sich in Bussen, Bahnen und Zügen zu jeder Zeit wohlfühlen.
Grundlage dafür ist es, dass sich alle relevanten Akteure vernetzen, einen schnellen Informationsfluss herstellen und so zu jedem Zeitpunkt ein effektives Sicherheitsmanagement gewährleisten.
Ordnungspartnerschaften
In allen Städten im VRR-Verbundgebiet gibt es Ordnungspartnerschaften, in denen Vertreter der Stadt, der ortsansässigen Verkehrsunternehmen, der Eisenbahnverkehrsunternehmen und der Polizei regelmäßig zusammen kommen. Auch die Bundespolizei zählt zu den Ordnungspartnern, da sie für die Sicherheit im Eisenbahnverkehr und an den Bahnhöfen zuständig ist. Mit mehr als 800 Ordnungspartnerschaften ist inzwischen sogar NRW-weit ein wirksames Modell für mehr Sicherheit entstanden.
Präventionsrat Gelsenkirchen
In Gelsenkirchen gibt es den Präventionsrat, den der VRR als Kooperationspartner aktiv unterstützt. Im Präventionsrat werden vorbeugende Maßnahmen entwickelt und geplant, die dann von den Verkehrsunternehmen und den anderen Ordnungspartnern in Gelsenkirchen durchgeführt werden.
Wenn Sie mehr über die gemeinsame Arbeit erfahren möchten, erhalten Sie weitere Informationen auf der Homepage des Präventionsrates Gelsenkirchen.
www.praege.de
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Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und die Unternehmensgruppe Kötter haben im Sommer 2011 die muTiger-Stiftung gegründet. Mit einem möglichst breiten gesellschaftlichen Bündnis möchten die Partner gemeinsame Verantwortung dokumentieren und Bürger ermutigen, Zivilcourage zu zeigen, ohne aber falsches Heldentum zu fördern.
Stiftung MuTiger:
Im Fokus stehen Qualifizierungskurse, bei denen interessierten Bürgern konkrete Anweisungen zum richtigen Verhalten an die Hand gegeben werden. Die Kurse, für Teilnehmer ab 16 Jahren, werden in zwei Teile gegliedert und dauern je vier Stunden. Der erste umfasst die wichtigsten Maßnahmen im Bereich der Ersten Hilfe, der zweite dient der praktischen Einübung von Verhaltensweisen in brenzligen Situationen und reicht von der besonnenen Bewertung einer Situation über das korrekte Absetzen eines Notrufs bis zum Schutz eines möglichen Opfers.
Die Teilnehmer lernen somit, Zivilcourage zu zeigen, ohne aber sich oder andere unnötig in Gefahr zu bringen. Nach erfolgreicher Absolvierung der Kurse erhalten die Teilnehmer einen kostenfreien anlassbezogenen Versicherungsschutz in den Bereichen Unfall, Haftpflicht und Rechtschutz sowie persönliche Ansprechpartner, die nach einer Krisensituation eine psychologische Beratung und Betreuung anbieten.
Sind Sie interessiert an den Qualifizierungskursen für Zivilcourage? Dann können Sie sich jetzt bei der Stiftung muTiger registrieren!
www.mutiger.de
KC Sicherheit
Das Land NRW hat zum 1. Januar 2008 landesweite Aufgaben für den Bereich Sicherheit im Rahmen des KompetenzCenters Sicherheit an die Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) übertragen.
Die Tätigkeitsschwerpunkte des KompetenzCenter Sicherheit sind vielfältig: Es führt beispielsweise eine Melde- und Kommunikationsplattform (MuK), über die sämtliche Verkehrsunternehmen aus NRW und Polizeibehörden auf kommunaler sowie auf Landes- und Bundesebene Meldungen zu Sicherheitsthemen austauschen können. Darüber hinaus initiiert und begleitet es zahlreiche Projekte, die der Sicherheit der Fahrgäste im ÖPNV dienen: Neben Maßnahmen zur Stärkung der Zivilcourage von Nahverkehrskunden erarbeitet das KCS Standards, um die Ausbildung des Sicherheitspersonals im ÖPNV zu systematisieren und die Qualität der erbrachten Leistung weiter zu verbessern. Zudem beschäftigt sich die Landeseinrichtung mit Fragen des Datenschutzes beim präventiven Einsatz von Videotechnik in Bussen und Bahnen. Das KCS erarbeitet hierzu einheitliche Regelungen für die Verkehrsunternehmen in ganz NRW, um einerseits durch den gezielten Einsatz von Kameras körperliche Übergriffe und Straftaten in den Fahrzeugen des Nahverkehrs verhindern zu können, gleichzeitig aber die Persönlichkeitsrechte jedes einzelnen Fahrgastes zu wahren.
Ausführlichere Informationen über das KompetenzCenter Sicherheit finden Sie auf den Internetseiten des KCS.
www.kcsicherheit.de
ZeRP
Aus der wichtigen Aufgabe, den Fahrgästen einen möglichst guten und damit auch sicheren Nahverkehr im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr anzubieten, entstand im Herbst 1998 die Zentralstelle für Regionales Sicherheitsmanagement und Prävention (ZeRP). Die Kooperation war und ist bis heute eine Zusammensetzung verschiedener Partner als Kooperationsbündnis regionaler und lokaler Behörden und Unternehmen.
Bei regelmäßigen Treffen steht die Erarbeitung neuer Lösungen zur Verbesserung der Sauberkeit und Sicherheit im ÖPNV im Fokus. Die ZeRP-Aktivitäten haben bei verschiedenen Projekten bereits zu zahlreichen sichtbaren Erfolgen geführt – so sind zum Beispiel durch die Maßnahmen „Jugendliche Busbegleiter“ und „Busschulen für Kinder und Senioren“ die Sauberkeit und Sicherheit deutlich gestiegen.